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Die Pfarre Kumberg

Geschichte

Im Jahr 1197 waren der Eigenkirche in Kumberg pfarrliche Rechte verliehen worden. Über den Schutzheiligen St.Stefan der Pfarrkirche gibt es aber erst im Jahr 1545 erstmals die Erwähnung in einem Visitationsprotokoll. Die Pfarre wurde in der Reformationszeit und noch bis zum Jahr 1777 von St.Radegund aus betreut, erhielt von da an aber wieder die eigenen pfarrlichen Rechte.

 

Kirchengebäude

Die äußere Länge beträgt 27,5 Meter, die Breite 12,8 Meter.
Der Grundriss des Turmes an der Südseite misst 4,9 Meter im Quadrat. Der Turm erreicht mit seiner Zwiebel und der Laterne eine Höhe von 52 Metern. Der Stil der Kirche ist barock.
Eine Eigenheit stellt die halbkreisförmige Apsis mit dem Hochaltar dar, der etwas zur Evangelienseite gerückt ist, also gegenüber der Kirche nicht in der Mitte steht.

Der Hochaltar:

1858 wurde die alte Mensa entfernt und ein Marmoraltar aufgestellt, der 1992 wieder entfernt und durch einen Volksaltar ersetzt wurde. Das Altarbild trägt Initialen des Stifters Georg Seifried Graf von Dietrichstein, 1703 Landeshauptmann der Steiermark und stammt von einem unbekannten Künstler dieser Zeit.
Der Seitenaltar links zeigt ein Bild der hl. Familie, rechts ein Bild des hl. Johannes Nepomuk.

Die Orgel:

Der Überlieferung nach ein Geschenk eines Ignaz Sallmutter auf dem Kiesnerhof, geht das Werk im Wesentlichen auf das Jahr 1782 zurück.Der Erbauer ist unbekannt. 1886/87 wurde ein zweites Manual hinzugefügt. 1952 wurde das Werk restauriert.

Die Glocken:

Die erste in der Pfarrchronik verzeichnete Neuanschaffung erfolgte im Jahr 1903. Damals wurden die alten Glocken vom Glockengießer übernommen und bis auf eine aus dem Jahr 1740 stammende Glocke neu gegossen. Im Jahr 1956 wurden die Glocken wieder bis auf die aus dem Jahr 1740 neu gegossen. Das Geläut ist auf "f-as-b-des" gestimmt und hat ein Gesamtgewicht von 2170 kg.
  


Pfarrgemeinderat

Pfarrer: Otto Pendl

Vorstand:

Geschäftsführender Vorsitzende: Dr. Wolfgang Weirer